Kraft- und Kultorte

„Kraftorte sind Plätze, an denen besondere Erdenergien zusammentreffen, auf die wir körperlich, seelisch und geistig reagieren.“ (Michael Reid)

Jeder Mensch reagiert dabei individuell. Wir treten mit dem Ort in Resonanz. Von solchen Orten der Kraft geht oft eine magische Anziehung aus, weil wir da zur Ruhe kommen, Stärkung, Erleichterung, Aufrichtung oder Heilung erfahren können oder intuitiv neue Wege erkennen.

Manche dieser Kraftorte wurden schon vor tausenden von Jahren von unseren Vorfahren besucht, denn in der vorchristlichen Zeit wurde das Göttliche als Urmutter, als Schöpferin allen Lebens, in der Natur, in Gewässern, Steinen, Bäumen, in Höhlen und auf Bergen verehrt. Solche Orte wurden für Rituale genutzt; die Menschen suchten sie auf, um zu opfern, zu bitten und zu danken. „Der Platz war heilig, er hatte eine geheimnisvolle Kraft, die man spürte und aufnahm.“ (Pfarrer Franz Jantsch)

Im Zuge der Christianisierung wurden viele dieser Orte mit Kirchen oder Kapellen überbaut und so für die Nachwelt unter veränderten Vorzeichen konserviert. Die meisten Kirchen sind Marienkirchen, was auf die ursprüngliche Verehrung des Göttlich-Weiblichen in seinen vielen Facetten hinweist. Andere Kraftorte wurden „verteufelt“, um die Menschen von einem Besuch abzuhalten. So gibt es viele Teufelssteine, Hexenberge u.Ä., deren wahre Energien zu erkunden sehr spannend sein kann. Oft sind das magische Orte der Heilung.

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